Ohne Worte I. Tiere lieben.

Ich bin Rhetoriker, also der Experte für das Suchen und Finden von Worten und Formulierungen, die genau das ausdrücken, was wir denken, fühlen und spüren, was wir planen und wünschen.

Wenn wir Reden vorbereiten, stoßen wir dabei manchmal an unsere Grenzen. Ich auch, obwohl ich Rhetoriker bin. Wir sagen dann gern: Mir fehlen die Worte. Wenn uns tatsächlich Worte fehlen, zeigen wir am besten ein Bild. (Achtung: nicht auf die leichte Schulter nehmen. Heute suchen viele Leute gar keine Worte mehr, sondern müllen uns von vornherein mit PowerPoint zu.)

Ich zeige Ihnen hier einen starken, ganz kurzen Film. Natürlich kann man versuchen, zu beschreiben und schildern, was wir hier sehen. Im Grunde machen das aber die Bilder schlicht viel, viel besser. Es stimmt, ohne Worte ist es manchmal am Schönsten. Redete ich über die Liebe von Tieren, ich zeigte diesen Film.

Viel Freude beim Anschauen!

DruckenE-Mail

Alte deutsche Wörter in digitaler Zeit. Eine Buchempfehlung.

Bildquelle: Amazon.de
Bildquelle: Amazon.de

Ich habe überhaupt keinen Witz gemacht und habe auch überhaupt nicht beabsichtigt, meinen Bekannten zum Lachen zu bringen. Als ich ihm aber etwas erzähle (ich weiß gar nicht mehr, was das war), da lacht er plötzlich laut auf und kann sich nicht mehr einkriegen.

„Hey, was ist?“ frage ich ihn.

„Erquicklich, hahaha!“ prustet er.

Er sieht meinen verwirrten Blick. Ist er verrückt geworden?

„Erquicklich! Seit Jahren habe ich dieses Wort nicht mehr gehört! Du hast ER-QUICK-LICH gesagt!“

Ja, das kommt vor. Daß man als sogenannter Oida Wörter gebraucht, die heute niemand mehr hört, weil sie auch niemand mehr sagt. Erquickung. Erquickend. Erquicklich. Erquicken.

Weiterlesen

DruckenE-Mail

Rudolf Buchbinder. Was der Musiker Rednern zeigt.

Rudolf Buchbinder | Bild-Quelle: 4TV
Rudolf Buchbinder | Bild-Quelle: 4TV

Rudolf Buchbinder in Auf Der Suche nach Vollendung. Ein Film von Thomas Macho.

(Diese ORF-Doku, ausgestrahlt am 17. Juni 2018, ist leider nicht mehr online.)

Lesen Sie sie bitte unter folgendem Blickwinkel: Alles, was Rudolf Buchbinder hier sagt, trifft zu hundert Prozent auch auf die Kunst der Rede zu. Zum Transponieren brauchen Sie mich nicht.

Weiterlesen

DruckenE-Mail