Ohne Worte? Nein, denn wenn’s um etwas geht, rede, Chef!

Ich zeige Ihnen hier eine ganz, ganz, ganz kurze Rede. Die ganze Passage inklusive kurzem Dialog nach der Chefrede dauert 34 Sekunden!

Ich habe sie vor kurzem in einer Abendschnulzenkrankenhausserie entdeckt. Das Operationsteam steht am OP-Tisch. Die Patientin schläft bereits. Ihr gelähmter Arm soll mit einer vollkommen neuen Methode geheilt werden. Alles kann schiefgehen. Alles kann auch gut gehen. Es war eine harte Entscheidung, das Risiko der OP überhaupt zu wagen.

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Keines Wortes wert, aber es muß sein. Denn Hannover ist „gaga.“

Birgit Kelle: GenderGaga: Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will, 2015.

Manchmal geschehen Dinge, wo ein Rhetoriker deutscher Sprache nur mehr aus zwei Optionen wählen kann: viel zu reden und zu erklären oder lieber überhaupt stille zu schweigen.

Zur Information: Die Stadt Hannover veröffentlichte im Jänner 2019 einen neuen Leitfaden für geschlechtergerechte Sprache.

Da es ja immer mehr Geschlechter gibt - unser Verfassungsgerichtshof zählt drei, Der Standard zählt bereits 67 - kommen wir mit Buchstabenverrenkungen und phallischen Binnen-Is gar nicht mehr aus. Wir brauchen Sternderln (Genderstar genannt) und anderes mehr.

Ein Beispiel:
Fürderhin jemand mit Herr oder Frau anzuschreiben, das geht bitte gar nicht. Wer weiß, ist womöglich weder Karl ein Mann noch ist Maria eine Frau?

Weinen oder lachen? Ich sage Ihnen: lachen ist besser. Denn sonst wird man ganz gaga.

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