Naqoura – österreichische Geschichten aus dem Libanon. Erlebnisse sind zum Erzählen da.

Alle, die Reden schreiben und Reden reden, wissen: Geschichten und Schilderungen in der Rede sind wie die Gewürze im Essen.

Es gibt Gott sei Dank Menschen, die haben eine Doppelbegabung: Geschichten im Leben zu entdecken und sie auch phantatisch zu erzählen.

Damit ich mich als Rhetoriker fit halte mit dem Geschichtenerzählen, lese ich sehr gerne Bücher von solchen Doppeltbegabten. Ich zeige Ihnen heute ein neues Buch eines großartigen Doppeltalents.

Es heißt Naqoura. Geschrieben hat es Franz Hammerbacher. Naqoura heißt das Camp im Libanon, wo österreichische Soldaten als Teil der UNIFIL-Truppen im UN-Einsatz dienen.

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Was einem Redenschreiber wirklich passieren kann! Oder: Gibt es eine Haftpfichtversicherung für Redenschreiber? 

Ich habe sie noch immer nicht gefunden: Die Liste mit den verbotenen Formulierungen.

Kein Wunder, müßte sie doch schon so lang sein, daß man für ihr Studium sehr viel Zeit investieren müßte. Ganze Gedichte sind verboten, wie das eines Dichters deutscher Zunge aus dem 19. Jahrhundert, das der Chef des Absolventenvereins einer österreichischen Universität öffentlich zitiert und darüber seinen Arbeitsplatz verloren hat – weil die Nationalsozialisten Zeilen daraus ritualisiert hatten. 

Arbeitsplatzverlust. Man mag’s nicht fassen. Man kann es auch nicht. Man muß es aber fassen, weil es schlicht so ist. 

Was hat das mit mit mir als Redenschreiber zu tun? 

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Deutscher Bundestag. Thema: Kinder mit Down Syndrom. Dr. Matthias Bartke ist am Wort.

Kennen Sie das? Sie werden eine Rede halten. Aber Sie dürfen maximal drei Minuten lang reden. Keine Sekunde mehr!

Wenn ich rede oder wenn ich für jemanden eine Rede schreibe, verlangt mir die 3-Minuten-Rede die meiste Anstrengung ab. 10 Minuten zu reden ist viel leichter.

In 3 Minuten die Botschaft so rüberbringen, daß Hirn und Herz der Hörer berührt und aktiviert sind und daß dann im guten Fall sogar eine Richtungsentscheidung in die gewünschte Richtung erfolgt – das ist eine Kunst.

Dr. Matthias Bartke beherrscht diese Kunst gut. 

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