Neues aus dem Genderland

Erst nachdenken, dann (nicht) gendern!

Bevor Sie auch dauernd alles gendern, ob beim Reden oder Schreiben, überlegen Sie sich gut, ob Ihre Adressaten das mögen. Nervt es sie, kann es sein, daß es Ihrer Botschaft so gehen wird wie der von orf.at.

Aus einer E-mail an mich.
Absender: ein Wiener Immobilienmakler
Datum: 17.03.2019

Guten Morgen Géza!
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Wollte heute früh im Bett einen Artikel über das geplante Hochhaus am Heumarkt auf der ORF Website lesen. Nachdem es im 2.Satz —— „Stadtplaner und Stadtplanerinnen“ geheissen hat, habe ich zu etwas anderem  „umgeswitcht“. Es macht mich manchmal so aggressiv, dass ich dann gar nicht mehr weiterlesen will.

Aber das nur am Rande.
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Goldmünze zu gewinnen

Geld mag ich sehr. Gold noch mehr. Daher hat mich dieser Aufruf neugierig gemacht.

Goldmünze zu gewinnen!

Obwohl seit 2017 (!) online, hat die Goldmünze noch niemand gewonnen! Denn noch niemand hat die Lösung dieses Rätsels von Herrn Ernst Kammerer gefunden:

Zu gewinnen gibt es eine Goldmünze (1/4 Unze Gold) für den Ersten, der mir nennen kann, wie in der deutschen Sprache das männliche Äquivalent zu der explizit weiblichen Endung „-in“ lautet.

Da ich diese Goldmünze mangels Lösungskompetenz für dieses Rätsel nicht gewinnen kann, gebe ich Ihnen hier gerne den Link zur Wette weiter. Sie gilt bis zum 30. Juni 2019.

Foto: © muenzeoesterreich.at


Zwei Aufrufe gegen das Gendern

Das Gender-Gaga-Gesetz der Stadt Hannover hat dazu geführt, daß es nun zwei Aufrufe gegen das ausufernde Gendern gibt.

Wenn Sie möchten, unterschreiben Sie sie auch.

Hier finden Sie den Aufruf des Vereins deutscher Sprache:
Schluß mit dem Gender-Unfug!
Ihn haben bisher 52.958 Menschen unterschrieben (Stand 17.03.2019).

Hier finden Sie den Aufruf des Herausgebers des Magazin Tumult, Frank Böckelmann:
Stop Gendersprache jetzt!
Ihn haben bisher 29.773 Menschen unterschrieben (Stand 17.03.2019).

Beide Aufrufe sind auch hier zum Lesen kopiert: PDF

Politisch interessant ist der Hinweis im Aufruf von Tumult, daß die französische Regierung das Gendern schon 2017 rechtswirksam unterbunden hat.

Bei uns in Österreich hat bisher alleine der Verteidigungsminister Mario Kunasek die Pflicht zum Gendern im Bundesheer (statt Mannstunde sage Personenstunde!) wieder aufgehoben. 

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